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Kitesurfspots in der Region
* Größe ca. 350 Hektar
* unerschlossenes Gelände
* bester Wind bei Sideshore
Bedingungen (Südost - Südwest)
* kaum Geländeabdeckung
* Stehbereich ca. 10-15 Meter
* bei Hack bis zu 1 Meter Welle
* keine Saisoneinschränkungen
* keine anderen Wasserfahrzeuge
* Achtung an den Aufzuchtnetzen der
Fischerei (Seile kurz unter der
Wasseroberfläche)
Thräna (Speicher Borna)
Die "Adria", wie der Speicher Borna im Volksmund genannt wird, ist eines der besten
in Sachsen. Auch die Bezeichnung "Platte" ist bei den Surfern geläufig. Bei dem
Gewässer handelt es sich um ein geflutetes Tagebaugelände, es hat gleichzeitig die
Funktion einer Hochwasserschutzanlage. Ortsfremde Personen würden glatt
vorbeifahren, da es sich, nahe der Bundesstraße 93 bei Thräna, hinter Bäumen
versteckt. Dem entsprechend fehlen auch der bei Gewässern dieser Größe übliche
Tourismus, die Infrastruktur und leider auch die Pflege. Und so beschränken sich die
Besucher auf einige Badegäste und natürlich Windsurfer. Der "Surfclub- Sachsen" ist
hier ansässig und bewirtschaftet ein Clubgelände. Dieses ist allerdings nur für
zahlende Mitglieder zugängig. Daher muss das Fahrzeug an dem Zufahrtsweg
abgestellt werden. 200 Meter weiter ist auch ein großer Parkplatz zu finden, von dem
aus man sein Material am besten über das Gelände des Clubs schleppt. Ein Wagen
ist dabei sehr empfehlenswert. Der durch Surfer angelegte Trampelweg, der noch vor
dem Clubgelände Richtung Wasser führt, ist bei Regenwetter meist eine große Pfütze.
Egal von wo, mehr als 200 Meter sind es nicht zum Wasser.
Wer es bis dahin geschafft hat, findet gute Bedingungen vor. Der öffentliche Surfstrand
grenzt direkt an das Clubgelände an und bietet vor allem bei östlichem, auflandigen
Wind einen Einstieg, bei dem nicht erst Höhe geknüppelt werden muss. Wenn es
ballert, sind an Wochenenden gut und gerne 30 Segel auf dem Wasser. Der "Harte
Kern" ist dort das ganze Jahr zu finden. Für fortgeschrittene Windsurfer, die konstante
Bedingungen und vielleicht sogar eine kleine Rampe suchen, ist Thräna eine gute
Adresse.
* Größe ca. 450 Hektar
* gute Infrastruktur
* bei allen Windrichtungen surfbar
* kaum Geländeabdeckung
* Stehbereich ca. 10-20 Meter
* Untergrund feiner Kies
* keine saisonalen Einschränkungen
* Verkehr von anderen
Wasserfahrzeugen
* Surfshop, Surfschule und Catschule
Cospudener See (Leipzig)
Eine aktuelle Landkarte ist schon von Nöten, um den Cospudener See ausfindig zu
machen. Wurde er doch erst Ende der Neunziger Jahre, im Rahmen eines Expo-
Projektes, geschaffen. Das Projekt sollte die Möglichkeiten der Wiedernutzbar-
machung ehemaliger Tagebaugebiete aufzeigen. Und so entstand in der ehemaligen
Mondlandschaft von Abraumhalden und Tagebauen ein wunderschönes
Naherholungsgebiet mit guter Infrastruktur. Am See befinden sich u.a. ein Pier mit
Segelhafen, eine Hafengaststätte und natürlich auch ein Surfshop mit Schule. Neben
dem Pier kann direkt am Wasser geparkt und aufgebaut werden. Aufgrund der flachen
Landschaft und dem niedrigen Baumbewuchs hat der Cospudener See oft einen sehr
guten Wind aus West bis Südwest. Schon im Jahre 1999 nutzen unzählige Surfer
dieses Revier.
* Größe ca. 350 Hektar, 2/3 in
Sachsen, 1/3 in Thüringen
* unerschlossenes Bergbaugelände
* bester Wind bei Side-&Onshore
(Nord - Ost)
* bei südlichen & westlichen
(ablandig) Winden
Geländeabdeckungen
* Stehbereich ca. 10-30 Meter
* absolute Speedpiste bei ablandigen
Winden
* keine Saisoneinschränkungen
Haselbacher See (Leipzig) * keine anderen Wasserfahrzeuge
* Straße nicht Zuparken - sonst
Knöllchen
Die Alternative zur Adria bei Ostwind.
Nach Erkundigungen erfuhr ich, das der Haselbacher See eigentlich für den
Badebetrieb, bzw. jegliche Nutzung, bergbaurechtlich gesperrt ist. Grund dafür düfte
hauptsächlich die Absicherung der LMBV gegenüber Schadenserstzansprüchen bei
eventuellen Unfällen sein. Der neu gegründete Surfclub am Haselbacher existiert
jedoch und hat einen Teil des Strandes auf sächsischer Seite vom Eigentümer, der
LMBV gepachtet. Auch finden am See regelmäßig Veranstaltungen statt, die teilweise
über den Ort Wintersdorf unterstützt werden (Thüringen).
Zu bemerken sei noch, das die Landesgrenze im Zick-Zack, von der deutlich
sichtbaren Fahrbahnbelagstrennung (schwarzer Strich), der Straße zw. Ramsdorf und
Wintersdorf über den See, in grobe Richtung des steilen gegenüber liegenden Ufers
verläuft. (Beide Bundesländer haben getrennte Wasserrechte, Wasserfläche ca. 2/3
Sachsen, 1/3 Thüringen) Aus polizeilicher Sicht, wurde mir versichert :-) besteht kein
Interesse Surfer, welche den See nutzen, in irgend einer Form zu behelligen. Natürlich
dürfen durch Fahrzeuge der Surfer keine Straßen, Zufahrten und Rettungswege
blockiert werden. Also wichtig: Ordentlich parken und niemanden behindern!
* Größe ca. 1300 Hektar
* bei allen Windrichtungen surfbar
* keine saisonbedingten
Einschränkungen, außer mancher-
orts Badegäste in der
Sommersaison
* ausreichend Platz an Land, derzeit
noch unerschlossenes Gelände
* Stehbereich 5-10 Meter
* Parkmöglichkeiten sind vorhanden
Bärwalder See (Bautzen)
Der "Bärwalder See" entstanden aus einem ehemaligen Braunkohletagebau wird einer
der größten Seen Sachsens. Er wird ca. 166,0 Mio m³ Wasser aufnehmen.
Gegenwärtig beträgt das Füllvolumen ca. 1/3 der geplanten Menge. Der Wasserstand
soll 123,0 bis 125,0m NN betragen. Geflutet wird der See seit 1997. Die Flutung wird
2007 abgeschlossen sein.
Der Speicher Bärwalde (Eurosee) liegt nordöstlich von Uhyst bei Hoyerswerda in der
Lausitz (Sachsen) unmittelbar am Kraftwerk Boxberg. Er hat die Funktion eines
wasserwirtschaftlichen Speicherbeckens. Der Nutzraum dient zur Regulierung des
Wasserstandes der Spree und der Versorgung des Kraftwerkes Boxberg mit
Brauchwasser. Der See wird aus der Spree gespeist, das Wasser fließt über den
Schwarzen Schöps zurück in die Spree.
In unmittelbarer Nachbarschaft zur Wildtierfarm, dem Biosphärenreservat
Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft und der Gemeinde Uhyst nimmt er
zunehmend einen touristischen Stellenwert ein. Um den See verläuft ein ca. 20 km
langer Rad- und Wanderweg. Der "Eurosee" ist Bestandteil des zukünftigen Lausitzer
Seenlandes und soll zur Freizeiterholung genutzt werden wie die anderen
Tagebaurestseen in der Lausitz auch. Zur Zeit werden die Ufer gestaltet, befestigt und
gegen Rutschungen gesichert.